Die Bauart unserer Instrumente entspricht im Prinzip dem
Paukentypus, der schon zu Zeiten von Gustav Mahler und Richard
Strauss in Verwendung stand. Die hervorragenden klanglichen
Eigenschaften unserer Instrumente
beruhen auf der Tatsache, daß der Stimmechanismus
so einfach als möglich gehalten wird und somit zum
größten Teil nur Bauteile Verwendung finden,
die in direktem Zusammenhang mit der Tonerzeugung stehen.
Der handgehämmerte
Kupferkessel liegt durch einen Dorn auf einem beweglichen
Anker
auf, der durch die Spindel
aus rostfreiem Edelstahl in seinem Winkel verändert
werden kann. Dadurch wird der Kupferkessel gegen das durch
Zugstangen,
die wiederum aus rostfreiem Edelstrahl gefertigt sind, am
Aluminiumfuß
fixierte Fell gedrückt, und somit die Fellspannung
und in Folge die Tonhöhe verändert. Die aus einem
Stück gefrästen, polierten
Messinghalterungen in U-Form verbinden das Fell mit
den Zugstangen, wobei durch den dünnen Stahldorn dem
Umstand Rechnung getragen wird, Schwingungen sowenig als
möglich zu behindern.
Durch das steil drehende Gewinde der Stimmspindel ist es
einerseits möglich, jedes, auch größere,
Intervall mit der Hand zu stimmen (eine Viertelumdrehung
ist ca. ein Ganzton), wie auch andererseits die exakte Feinintonation
mit derselben Spindel erfolgt. Der Spindelgriff
ist ebenfalls aus poliertem Messing gefertigt.
Die ursprüngliche Bespannung dieser Pauken besteht
aus Ziegenfellen, obwohl je nach Verwendungszweck auch Kalb-
oder Plastikfelle keine Probleme darstellen.
In diesem Paukentypus finden traditionelle Tonerzeugung,
Handarbeit gepaart mit moderner Technologie und edle Materialien
zu einer harmonischen Einheit zusammen.
Tonumfang der Wiener Pauken:
| Piccolo |
22“ es - h |
| |
23“ C – g |
| |
25“ B – f |
| |
28“ D – C |